Reifenwechsel und Einlagerung
Zweimal im Jahr wechseln, den Rest des Jahres bei uns lagern. Sie sparen sich das Schleppen, den Platz im Keller und das Ärgernis, dass die Reifen im Kofferraum den Urlaub blockieren.
Der Wechsel
Wir montieren, wuchten aus und ziehen die Radschrauben mit dem vorgeschriebenen Drehmoment an. Dabei sehen wir uns die Reifen ohnehin an: Profiltiefe, Alter, Beschädigungen an der Flanke. Wenn etwas nicht mehr in Ordnung ist, sagen wir es Ihnen, bevor wir es montieren.
Ein Tipp zur Terminwahl: Im Oktober und im April sind alle Werkstätten voll. Wer zwei Wochen früher anruft, bekommt den Termin, der ihm passt.
Reifendruckkontrolle anlernen
Jeder Neuwagen seit 2014 hat ein Reifendruckkontrollsystem, kurz RDKS. In jedem Rad sitzt ein kleiner Sensor, der den Druck an das Auto meldet. Beim Radwechsel müssen diese Sensoren angelernt werden, sonst bleibt die Warnlampe an.
Das machen wir bei uns, und wir tauschen die Sensoren auch, wenn einer defekt ist oder die Batterie nach ein paar Jahren leer ist. Sie müssen also nicht mit leuchtender Kontrollleuchte weiterfahren oder dafür woandershin.
Einlagerung im eigenen Lager
Ihre Reifen liegen bei uns so, wie es ihnen guttut: trocken, kühl und dunkel, in eigenen Reifenregalen. Das ist kein Detail. Reifen, die im Sommer neben der Heizung oder in der prallen Sonne stehen, altern deutlich schneller und werden hart.
Während der Lagerzeit prüfen wir Ihre Räder durch: Profiltiefe, Abriebbild und Luftdruck. Beim nächsten Wechsel sind sie fertig vorbereitet, und Sie erfahren rechtzeitig, ob der Satz noch eine Saison hält oder ob Sie neue einplanen sollten.
Das Abriebbild sagt mehr, als man denkt
Wenn ein Reifen innen oder außen deutlich stärker abgelaufen ist als in der Mitte, stimmt meistens die Spur nicht. Dann hilft kein neuer Reifen, denn der läuft genauso schief ab. Wir sehen uns das beim Wechsel an und sagen Ihnen, ob eine Achsvermessung sinnvoll ist. Das ist einmal Geld ausgeben, statt jedes Jahr einen Satz Reifen.
Neue Reifen
Wir besorgen Ihnen Reifen in der Größe und Qualität, die zu Ihrem Auto und zu Ihrem Fahrprofil passen, und sagen Ihnen dazu ehrlich, wo sich ein Markenreifen lohnt und wo nicht. Nennen Sie uns einfach die Größe von der Flanke Ihres jetzigen Reifens, dann machen wir Ihnen ein Angebot.
Wann Reifen weg müssen
Gesetzlich sind 1,6 Millimeter Profiltiefe das Minimum. Praktisch sollten Sommerreifen spätestens bei 3 Millimetern und Winterreifen bei 4 Millimetern getauscht werden, weil darunter die Haftung auf nasser Fahrbahn stark nachlässt.
Unabhängig vom Profil altert die Gummimischung. Reifen, die deutlich älter als sechs bis acht Jahre sind, gehören angesehen, auch wenn sie noch gut aussehen. Das Herstelldatum steht als vierstellige Zahl auf der Reifenflanke, die ersten beiden Ziffern sind die Woche, die letzten beiden das Jahr.